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Zentrum für Maligne Hyperthermie

Die Maligne Hyperthermie ist eine in der Regel subklinische metabolische Myopathie, die basierend auf einen genetisch determinierten Defekt der skelettmuskulären Kalziumhomöostase bei disponierten Patienten durch alle volatilen Anästhetika und/oder das depolarisierende Muskelrelaxanz Succinylcholin ausgelöst werden kann.

Als Beratungs- und Diagnosezentrum betreut die Maligne-Hyperthermie-Ambulanz des Universitätsklinikums Würzburg über 1500 Patienten, vorwiegend aus dem süd- und mitteldeutschen Raum. Ein breites Spektrum der myopathologischen Diagnostik wird in Zusammenarbeit mit der Neurologischen Universitätsklinik, der Universitätskinderklinik und dem Institut für Humangenetik der Universität Würzburg angeboten. Im Rahmen der Maligne-Hyperthermie-Diagnostik kommen der In-vitro-Kontrakturtest, die histologische Untersuchung und die Mutationsanalyse entsprechend der diagnostischen Richtlinien der „Europäischen-MH-Gruppe“ zum Einsatz. Darüber hinaus wird eine individuelle Beratung angeboten für betroffene Patienten, Familien mit Maligne Hyperthermie-Veranlagung sowie für behandelnde Ärzte, vor allem Anästhesisten, Allgemeinmediziner und Neurologen.

Klinik:

Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie

Ansprechpartner des Zentrums:

Ansprechpartner des Zentrums:

  • Priv.-Doz. Dr. med. Frank Schuster, MHBA
    Leiter der Malignen Hyperthermie Ambulanz
    Facharzt für Anästhesie
    Zusatzbezeichnungen: Intensivmedizin, Notfallmedizin

Kontakt:

Maligne Hyperthermie Ambulanz
Tel. 0931 201 - 30735 (MH-Labor: Montag bis Freitag 7:00 Uhr bis 14:30 Uhr)
Fax 0931 201 – 30039
Email: an_mh@ukw.de

Leistungen:

Neben der Beratung von betroffenen Patienten und ärztlichen Kollegen, wird in der Malignen Hyperthermie Ambulanz die Erkrankung mittels In-Vitro-Kontraktur-Test und genetischer Testung diagnostiziert sowie erforscht.